So fing alles an:


Im Jahre 7 nach "Easy Rider", erwarb auch ich die Lizenz zum Biken. 
Und da es in den wilden 70ern halt so trendy war, wurde beim freundlichen 
Dealer sofort ne Enduro geordert (Yamaha DT175
Techn. Daten).

 


....nach der Pflicht folgte die Kür  !


es folgten....

 

 

Techn. Daten

Fahrbericht

Hallo Houston, 
wir haben da ein Problem..........!?!?

 

KAWA Z 1000 ST, Kardan

 

ZRX 1100

 

Technische Daten 

Vierzylinder-Viertakt, Reihe ,1052 cm³,78 kW (106 PS) 
bei 8700/min, 249/245 kg, Sitzhöhe 80 cm 
240/- km/h 

 

 

ZRX 1100 

Besonders Enddreißiger, die sich zu den Überlebenden der unverkleideten Ãra um 1980 zählen dürfen, werden die Elfhunderter als würdige Reinkarnation der unvergessenen Z1 gelten lassen. Dementsprechend umgibt sich die ZRX mit dem charakteristischen Esprit einer Zeit, in der sich der Ruf eines Motorrads vor allem durch seine Leistung manifestierte. Kawasaki ist in dieser Disziplin seit der vor einem Vierteljahrhundert eingeführten 900 Z1 der große Meister.
Nun wollen wir einmal nicht päpstlicher sein als der Papst und Z 1000 hin, Wasserkühlung her - einfach mal feststellen, dass die ZRX 1100 ein wunderschöner Neo-Klassiker aus der 

 Design-Recycling-Abteilung von Kawasaki ist. Den Jungs dort wird von der Hardcore-Klassik -Gemeinde ja regelmäßig vorgeworfen,Nostalgie-Zitate ohne tatsächlichen Bezug zur Vergangenheit zu verwursten, und das mag die Restaurations-Gilde gar nicht momentanen Motorradmarkt.Auch technisch sind wir heute grosszügig und behaupten steif und fest, dass die 1100er ein echter Nachkomme der Z1, der GPZ 900 (das waren Zeiten, was?) und der GPZ 1100 sei. In dieser Reihe wird es zwar erst dem Ende zu warm, wärmer, heiß; andererseits kann es ja auch egal sein, wo die ZRX ihre Gene hernimmt, wenn sie uns nur ordentlich in den Wind stößt.
Mächtig drückt sie aus dem Stand  der erste Gang ist alleine für Burnouts da das erstklassige Getriebe wird exakt klackend bis in die letzte Stufe geführt, und dann ist der fünfte Gang Mädchen für alles. Bis unter 1000 Umdrehungen kann man den kraftstrotzenden Four sacken lassen, 
ohne dass ihn plötzliche Schwäche befallen würde, selbst aus dem untersten Drehzahlkeller ? dort wohnt übrigens in einem finsteren Gewölbe ein böse mit den Zähnen knirschendes Männchen ? schiebt uns die großartige Maschine wieder ans Licht. Sie grieselt zu Beginn ein wenig, sobald es jedoch über die 4000 geht, bläst das schwarzlackierte Prachtstück fast vibrationslos zur Attacke. Bissig knallt der 1100er dem roten Bereich entgegen, die kribbelnden Vibrationen lässt er weit zurück und tauscht sie gegen geschmeidige Drehfreude ein. Seine lastwechselarme, präzise Gasannahme präsentiert er im Übrigen über den gesamten Drehzahlbereich. 
Alleine durch den Motor könnte sich die ZRX jedoch nicht von den hubraumstärkeren Kontrahenten absetzen. Meter macht der schwarze  Wirbelwind erst durch sein hervorragendes Fahrwerk. Sicher und stabil läuft die Kawasaki kraftstrotzend der Höchstgeschwindigkeit entgegen, fällt neutral und dennoch crisp in Schräglage, lässt sich exakt einlenken und zieht unbeeindruckt ihre Spur. 
Wir haben es bei der Kawasaki nicht mit einem scharf schneidenden Kurvenspielzeug zu tun, sondern mit einer satt liegenden Landstraßenmaschine. Bei forcierter Fahrt muss man nicht den Lenker verbiegen, um die 245 Kilogramm aus einer Schräglage in die nächste zu kriegen, und wenn 100 PS jenseits der 200 in langgezogene Autobahnkurven schieben, dann ist die ZRX immer noch vertrauenerweckend. 
Dazu kommt die Mutter aller genialen Bremsen: Man spürt beinahe jedes Loch der perforierten Bremsscheiben, so feinfühlig legen sich die Beläge an den rotierenden Stahl. Die Wirkung der Sechskolbenzangen ist dabei ebenso nachdrücklich, wie einem der dicke Vierzylinder in den Hintern tritt. 
Was schnell funktioniert, das ist langsam erst recht nicht überfordert: Die ZRX ist ein prima Tourer. Mit 80 durch den Sommer bummeln, gerne auch zu zweit, den letzten Gang eine Ziehharmonika sein lassen und dem tief atmenden Vierzylinder lauschen, das ist wunderbar. Wer das einmal gemacht hat, in dem Wissen, dass er es auch gerne fürchterlich jucken lassen kann, der will keinen Supersportler mehr. Keine Varadero, keine Drifter und schon gar keine DR 350. Die ZRX ist für alle da. 

 

 

Ninja ZX10R
............die macht nix, die will nur spielen !

 

Techn. Daten:
Wassergek. Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, Hubraum 998 ccm, Leistung 175/(184 PS mit Ram Air) bei 11.700 /min, max. Drehmoment 115 Nm bei 9.500 /min, Bohrung x Hub 76 x 55 mm, Verdichtung 12,7:1, vier Ventile pro Zylinder, DOHC, elektr. Saugrohreinspritzung, digitale Zündung über Motormanagement, U-Kat und Sekundärluftsystem, Nassumpfschmierung, über Seilzug betätigte Antihopping-Mehrscheibenkupplung im Ölbad, klauengeschaltetes Sechsggang-Getriebe, E-Starter, Sekundärtrieb über Kette, Backbone-Brückenrahmen aus Aluminium, Heck verschraubt, Radstand 1.385 mm, Nachlauf 102 mm, Lenkkopfwinkel 66°, Sitzhöhe 825 mm, Gewicht fahrfertig 196 kg (trocken 170 kg), zul.

Gesamtgewicht 380 kg, Tank 17 Liter/3 L. Res., Ups-Gabel vorn, Federbasis, Zug- und Druckstufe verstellbar, hinten Zentralfederbein, kompl. verstellbar, Alu-Zweiarmschwinge, Federwege vo./hi. 120/125 mm, Doppelscheibenbr. ø 300 mm mit radial montierten Vierkolben-Fests., Einfachscheibenbr. hinten ø 220 mm, Zweikolben-Fests., Reifen vo. 120/70-17”, hi. 190/50-17”, auf 3.50/6.00-Felgen, 

 

 

und letztendlich.....

 

 

 ..............Back to the Roots nach über 30 Lenzen zurück zu Yamaha
und die Haarfarbe passend zu den  Zylindern gestylt   ;-))

XJR 1300.........
........go naked

 


Das Classic Bike mit dem monumentalen 4er Block. Gespeist wird das Triebwerk
von der elektronischen Einspritzanlage der R1 (2004).

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum!

Testbericht XJR1300 (PDF - File)